Wir bauen den Appenberg mit Respekt weiter. Aus dem historischen Hoteldorf entsteht ein Ort für Gemeinschaft, Inspiration und Produktivität. Echt, persönlich und nah an der Natur. So bleibt der Charakter spürbar und der Blick richtet nach vorn.

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Warum wir umbauen

Aus Geschichte wächst Zukunft.
Gemeinsam mit GHZ Architekten und über 50 möglichst regionalen Fachbetrieben entsteht der neue Appenberg Schritt für Schritt. Sieben historische Häuser werden sorgfältig saniert, die Fassaden behutsam aufgefrischt und mit Holzarbeiten ergänzt. Wege, Plätze und Gärten werden so gestaltet, dass Orientierung leichter fällt und der Aufenthalt draussen noch mehr Freude macht.
 

Das Herzstück wird geöffnet.
Im Hauptgebäude schaffen wir Klarheit und Grosszügigkeit. Ein schonender Rückbau macht Platz für einen zeitgemässen Anbau. Restaurant und Empfang werden neu gegliedert. Das Dachgeschoss wird zum Saal für feierliche Anlässe. Eine offene Bar, eine gemütliche Lounge und helle Bereiche im Foyer verbinden Ankommen, Austausch und Verweilen. Co-Learning-Zonen und stimmige Aussenbereiche fördern Miteinander, Fokus und kreative Pausen.

Visualisierung Hof Back

Die Infrastruktur der Zukunft.
Nach dem Umbau stehen 48 Zimmer, acht Seminarräume und acht Gruppenräume sowie ein Fitnessbereich bereit. Dazu kommen Restaurant und Terrasse mit je 80 Sitzplätzen, zwei Bankettsäle, Bar, Lounge, der Fondue Spycher und ein grosszügiger Weinkeller. Alle Arbeitsräume erhalten neuste Technik, modulare Möblierung und verbesserten Schallschutz. Hotel- und Seminarnutzung sind klar getrennt und funktionieren trotzdem nah beieinander. Draußen entstehen Rückzugsorte wie der Kräutergarten oder Begegnungszonen wie der Dorfplatz.
Neu dabei: ein Bankettsaal im Dachgeschoss für private Feiern sowie ein mobiler Seminarraum im Grünen.
 

Aussenräume und Zugänglichkeit.
Auch das Gelände des Hoteldorfs wird neu gedacht, damit Begegnung und Aufenthaltsqualität spürbar steigen. Wir erhöhen die Barrierefreiheit für alle Gäste. Neue Wege erschliessen das Areal, Zugänge mit max. 12 % Gefälle und zusätzliche Eingänge verbessern Orientierung, Sicherheit und Komfort für alle.

Unsere Vision

Wir sind der führende Ort, an dem Menschen inspiriert und produktiv arbeiten, geniessen und sich erholen – und das in einer kreativen Umgebung, welche das Wir-Gefühl fördert.

Gemeinschaft & Balance

Inspiration & Produktivität

Flexibilität &

Natur-verbundenheit

Qualität & Authentizität

Projektablauf

April 2024
Baueingabe

Der Startschuss für den neuen Appenberg ist gefallen; das Projekt nimmt Form an.

Oktober 2024
Baubewilligung

Mit Vorliegen der Baubewilligung steht der umfassenden Sanierung nichts mehr im Wege.

Ab November 2024
Submission/Vergabe

Nach der Ausschreibung werden die Bauaufträge erteilt.

Ab Januar 2025 bis Spätherbst 2026

Bauphase

In der rund zweijährigen Bauphase entsteht der Appenberg der Zukunft.

Herbst 2026
Teileröffnung

Der Appenberg öffnet seine Tore im neuen Kleid. Das Hubel- und Truberhaus folgen bald – und runden das Hoteldorf-Erlebnis vollständig ab.

Frühling 2027

Kompletteröffnung

Der Umbau ist vollendet – das gesamte Hoteldorf ist nun geöffnet.

 
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Einblicke hinter die Kulissen

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Ihre Veranstaltung auf dem Appenberg

Bauherrschaft und Baupartner

Entdecken Sie den Appenberg

Wie kam es dazu, dass zahlreiche Hotelgäste oberhalb Zäziwils ein Zuhause auf Zeit finden? Erfahren Sie mehr über Entstehung und Entwicklung des Appenbergs.

Im Jahre 1930 wurde der heutige Appenberg erworben. Die Idee, den Appenberg touristisch zu nutzen, entstand nach dem Brand des Schwendlen-Bads. Nach reiflicher Planung der Besitzerfamilie wurde der Appenberg grob konzipiert. Am 14. Januar 1977 stimmte die Gemeindeversammlung von Mirchel dem Überbauungsplan und den nötigen Sonderbauvorschriften zu.

 

Nach den ersten Planungsphasen und Kontaktaufnahmen mit Förderinstitutionen wurden elf Abbruchhäuser zu gastgewerblich genutzten Gebäuden um- oder wiederaufgebaut. Das letzte Haus (Haghaus) wurde in der Zeit von 1996 bis 1998 von Grund auf neu geplant und erstellt.

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Viele der Häuser haben schon ein Leben hinter sich und haben auf dem Appenberg eine neue Heimat gefunden. Zwei der Nebengebäude strahlen besonderen Emmentaler Charme aus: das Stöckli und der Spycher. Wo im Stöckli traditionellerweise die ältere Generation einer Bauernfamilie untergekommen ist, die den Betrieb den Nachkommen bereits übergeben hatte, war ein Spycher die grosse Schatzkammer eines Bauernhauses. Meist stand er etwas abgesondert vom Haus, damit er im Falle eines Brands zu retten war. Er enthielt Korn, Fleisch, Kleider, Geld, Tuch- und Garnvorräte. In ihm bewahrte die Bäuerin so manchen Schatz auf, womit man den Spycher fast als Herz eines Bauernhauses bezeichnen kann. 

 

Beim Schützenhaus hingegen ist der Name Programm: Das Gebäude ist das alte Schützenhaus der Gemeinde Biglen, das ebenda abgebaut und auf dem Appenberg wiederaufgebaut wurde. Ebenso zählt mit dem ehemaligen Bowiler Schulhaus ein weiteres Gebäude zum Hoteldorf Appenberg, das zuvor nur unweit davon gelegen einem anderen Dasein gefristet hatte. Ebenfalls aus der Nähe auf den Appenberg gebracht wurde das Truberhaus. Das kleine Emmentaler Bauernhaus in Ständerkonstruktion hatte seinen ursprünglichen Platz in der Luchsmatt in Trub. 

 

Eine besonders lange Geschichte hat das Hubelhaus vorzuweisen: Es wurde bereits 1777 erbaut und stand ursprünglich in Frauenkappelen. Dort musste es allerdings dem Bau der Autobahn Bern-Murten weichen. Ein ähnliches Schicksal ereilte das Spycher-Grotto, das wegen des Baus einer Garage an seinem ursprünglichen Standort in Worb abgebrochen werden musste. Zuvor hatte es dem Uhrmacher Werner Gysi gehört.

 

Die wohl vielseitigste Nutzungsgeschichte hat derweil das Schmittli. Dieses hatte im Oberfeld in Langnau bereits als Vereinshaus gedient, ehe es zum Nagelschmittli wurde, das von «Schmitte-Grittli» bewohnt wurde. Später wurde es gar als Pfadiheim verwendet, bis es schliesslich ein neues Daheim auf dem Appenberg gefunden hat.

 

Eine weitaus weniger umfangreiche Geschichte hat das Haghaus, das von 1996 bis 1998 erbaut wurde und den einzigen Neubau der Anlage darstellt. Aufgrund seiner Lage hoch über dem Bärbachtobel fügt sich das imposante Haghaus jedoch bestens ins Bild des bestehenden Appenberg-Hoteldorfs ein.

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Geschäftsleitung

Seit Januar 2024 dürfen wir, Flavia Bebi und Mario Bless, als Gastgeber auf dem Appenberg wirken. Wir freuen uns, das Hoteldorf in die Zukunft zu führen.


Die Geschichte des Ortes, die ruhige Umgebung, die ursprünglichen Räumlichkeiten sowie das grosse Potenzial des wunderschönen Areals haben uns von Anfang an begeistert.

 

Bisher waren wir beide in verschiedensten Gastronomie- und Hotelleriebetrieben tätig – Flavia hauptsächlich in Zürich und Neuseeland, Mario in Bern und Vietnam. Nach einer dreijährigen Lehre (Flavia als Köchin und Mario als Konditor/Confiseur) liessen wir uns beide an der Hotelfachschule Luzern zu eidgenössisch diplomierten Hoteliers ausbilden.
 

Jetzt stecken wir unsere ganze Energie und unser Herzblut in die Weiterführung des Appenbergs.

Woher stammt der Name «Appenberg»?

In der Wochen-Zeitung Nr. 18 vom 4. Mai 2017 hat Bruno Zürcher die Herkunft und Bedeutung des Ort- und Flurnamens «Appenberg» wie folgt erklärt:
 
Dr Appebärg heisst scho sit über 600 Jahr eso
Ufem Appebärg hets hüt e bekannti Wirtschaft mit Hotäu. Für was me vor nes paar hundert Jahr dert ueche isch, weiss i nid. Was aber klar isch: Dr «Appebärg» fingt me scho i sehr aute Dokumänt. Unger angerem toucht dä Ort bi Oberhünige, wo aber zur Gmein Mirchu uf der angere Tausyte ghört, imene Rodu vom Ougustinerorde uf, wo um ds Jahr 1350 isch verfasst worde. Dert drinne steit «ze Appemberg». I ähnlech aute Urkunde isch denn o «ze Appenberge» notierrt worde - auso scho ganz ähnlech wie hüt! Natürlech isch d Schribwys vo däm Ortsname nid über aui Jahrhunderti geng glych blibe. 1597 isch im Signouer Urbar «Mappenberg» gschribe worde oder i de Amtsrächnige vom Jahr 1701 «Aeppenberg». Im Grosse u Ganze het sech die Bezeichnig aber ghaute - obschon äue nid mänge gwüsst het, was das Wort bedütet. «Appebärg» meint ganz eifach «dr Bärg von Appo». Das Gebiet dert dörfti im Mittuauter amene Maa ha ghört, wo eso het gheisse. 

I ha vore Dürig ghört, dass dr «Appebärg» vo «apere Bärg» chömi. Vo dr Schribwys i de historische Dokumänt dütet aber nid grad viu ufne Zämehang mitem authochdütsche «apar» häre. Das Wort meint übrigens nid nume «schneefrei» sondern o trochnigs Land mitere nume dünne Humusschicht. Dass das mit em «abere Bärg» zimli sicher nid stimmt, zeigt o dr Umstang, dass es i dere Gägend genereu kener Ortsnäme git, wo sech uf ds Wort «aper» bezieht. 
Dr autdütsch Personename «Appo» isch e Churzform zum Byspiu vo «Adalbert» gsy. Dä einstig Bsitzer vom «Appebärg» chönnt scho no e edleri Abstammig ha gha; schliesslech meint dr erscht Teu «Adal» äbe grad «edel». Wär genau dr Gründer vom «Appebärg» isch, hani nid usegfunge. Sicher isch aber, dass dä Ort e längi Gschicht het. 
Da derzue passt e Ort, wo scho «ewig» isch. Im bärnische Urbar isch 1460 «vff dem eew zun» notiert worde. «Eew» meint «ewig», aber o «ehrhaft» u «rächtsgültig». Wo genau dä Zuun isch düregange, weiss i nid. Es muess aber ir Vogtei Trachsuwaud sy gsy. Öb dä Zuun würklech ewig isch, weiss i nid. Wener no steit, sy d Schwiere nach guet 550 Jahr sicher afange chly murb!

Quellen: «Ortsnamensbuch des Kantons Bern», «Orts- und Flurnamen des Amtes Entlebuch», www.idiotikon.ch und weitere.