24. - 30. Juli 2011 / Bilder von Marlis Mosimann, Peter Schneider und Heiko Zimmermann 1. Tag: Appenberg - Holz - Güggel - Aebersold - Ringgis - Chuderhüsi mit Turmbesteigung - Würzbrunnenkirchlein mit Konzert Voller Elan machten wir uns auf den Weg von unserem ersten Wandertag. Der Wettergott meinte es gut mit uns. Schien doch die Sonne den grössten Teil des Tages. Leider versteckten sich aber die Alpen hinter den Wolken. Trotzdem bestiegen wir den Turm im Chuderhüsi und genossen die Aussicht. Beim Würzbrunnenkirchlein erwartete uns Frau Gerber, gekleidet in der schönen Berner Sonntagstracht. Nach einer interessanten Einführung in die Geschichte des Würzbrunnenkirchleins kamen wir noch in den Genuss einen Orgelkonzertes. Am Schluss forderte sie uns alle noch zu einem gemeinsamen Lied auf.
2. Tag: Grosshöchstetten - Möschberg - Blasen - Waldhäusern - Moosegg - Mützlenberg - Lützelflüh mit Besuch der Mühle Nach einem kurzen steilen Aufstieg erreichten wir den Bauplatz oberhalb Grosshöchstetten. Auch heute verdeckten die Wolken die Berner Alpen. Trotzdem konnten wir eine tolle Aussicht geniessen. Nun ging es weiter Richtung Blasen. Unterwegs führte uns Peter noch ins Hornussen ein. Leider nur theoretisch, gleichwohl sehr interessant. In der Waldhäusern stillen wir unseren Hunger mit einem feien Essen aus dem Rucksack. Nach einem Kaffee nahmen wir den Weg über Mützlenberg nach Lützelflüh unter die Schuhe. Bei einem Wedelenmacher gab es eine kurze Rast. Mit Eifer erzählte er von seiner Arbeit. Müde erreichten wir die Kulturmühle, wo uns Fritz von Guten ihre Geschichte erzählte und noch etwas über Gotthelf und die Welt.
3. Tag: Nägelisboden - Natersalp - Gabelspitzalp - Schallenberg - Steinermösli - Räbloch - Schangnau Laut Wetterprognose lag Regen in der Luft. Optimistisch wie wir waren, entschlossen wir uns, die Wanderung durchzuführen. Der Bus brachte uns zum Nägelisboden, oberhalb Röthenbach. Nach einem einstündigen Aufstieg erreichten wir die Natersalp, bekannt als Vermessungspunkt und "Chuzen". Über die Gabelspitzalp erreichten wir den Schallenberg. Da sich einige dunkle Wolken türmten, beschlossen wir, auf den Kaffeehalt zu verzichten. Nach dem Abstieg zum Naturschutzgebiet Steinermösli. folgten wir dem Wegweiser Räbloch. Es ist schon sehr imposant, was die Natur über tausende von Jahren erarbeitet hat. Vor dem Regen erreichten wir unser Ziel Schangnau. Am Abend stand der Besuch des Freilichttheaters "Der Schulmeister" in Lüttiwil auf dem Programm. Infolge starker Regengüsse wurde die Aufführung abgebrochen.
4. Tag: Ruhetag und Besuch des Schloss Trachselwaldes Infolge schlechter Wettervorhersage beschlossen wir einen Ruhetag einzuschalten. Am Nachmittag besuchten wir das Schloss Trachselwald. Herr Schwab führte uns durchs Schloss mit seiner Geschichte und allgemeinen Ausführungen übers Emmental.
5. Tag: Marbach - Marbachegg - Imbrig (Alpkäserei) - Steinwang - Toregg - Sammligen - Hilferenpass - Abschluss bei einem super fenen z'Vieri bei Ida und Hans Lötscher Mit der Gondelbahn schwebten wir auf die Marbachegg. Nach einem kurzen Abstieg mit anschliessendem Aufstieg kamen wir gerade zur rechten Zeit auf der Alp Imbrig an. Der Käse war bereit, um dem Chäschessi heraus genommen zu werden. Da wird exakte Teamarbeit gefordert. Nach dem Besuch im Chässpycher folgten wir dem Bergweg auf den Hilferenpass. Durch den vorhergehenden Regen war leider alles aufgeweicht und eine verirrte Kuh tat das Übrige dazu. Teilweise versank man fast im Morast. Am Abend wusste man auf jeden Fall, warum die Schuhe geputzt werden mussten. Für die eher mühsame Wanderung wurden wir auf der Toregg für die tolle Aussicht und im Anschluss daran mit dem währschaften z'Vieri bei Ida und Hans Lötscher auf Sammligen entschädigt. Bei Züpfe, Wurst, Käse und Most beendeten wir unsere fünftägige Wanderwoche. Und Hans holte aus dem Stubenschrank noch einen Selbstgebrannten zum "Gsundheit mache". |